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Hammerlore SoftworksHLSW

Datenschutz für Pikta

Ein Bildschirmfoto ist das Privateste, was ein Werkzeug in die Hand bekommt. Es zeigt, woran du arbeitest, mit wem du schreibst und was auf deinem Schreibtisch liegt. Deshalb ist der wichtigste Satz dieser Seite der kürzeste: Deine Aufnahmen verlassen deinen Mac nicht.

1. Verantwortlich

Michael Tiedtke, Leggewiestr. 83, 45359 Essen, Deutschland.
E-Mail: [email protected]. Vollständige Angaben im Impressum.

2. Pikta hat keine Netzwerkschicht

Nicht „wir übertragen nichts“, sondern: Pikta kann nichts übertragen. Die App läuft in der Sandbox von macOS und hat dort keine Berechtigung für ausgehende Verbindungen. Es gibt im Programm keine Stelle, die eine Adresse aufruft, und selbst wenn es sie gäbe, würde macOS sie nicht lassen.

Es gibt keinen Server von Hammerlore Softworks, an den Pikta etwas senden könnte. Kein Konto, keine Anmeldung, keine Reichweitenmessung, keine Nutzungsstatistik, keine Absturzerfassung, keine Werbung, keine Fremdbibliotheken. Alles, was Pikta benutzt, kommt von Apple oder aus diesem Projekt.

3. Was auf deinem Mac passiert

Wenn du ein Kürzel drückst, nimmt Pikta den Bildschirm auf und legt das Bild in die Zwischenablage. Danach kannst du es bearbeiten, sichern oder liegen lassen. Das alles geschieht in deinem Benutzerkonto auf deinem Gerät.

Pikta merkt sich außerdem ein paar Einstellungen — die Kürzel, das Format, den Speicherort, die Fenstergröße, die Sprache. Sie liegen in den Einstellungen deines Benutzerkontos und sind keine personenbezogenen Daten im Sinne einer Auswertung; sie beschreiben das Programm, nicht dich.

4. Die Bibliothek ist ausgeschaltet

Pikta kann Aufnahmen aufheben. Es tut das nur, wenn du es einschaltest — ab Werk hebt es nichts auf. Schaltest du sie ein, liegen die Bilder als PNG in einem Ordner deines eigenen iCloud-Speichers, zusammen mit einer kleinen Datei je Bild, die die Ebenen beschreibt.

Dieser Ordner gehört dir, nicht mir. Er liegt in deinem iCloud-Konto bei Apple; ich habe keinen Zugriff darauf und erfahre nicht, dass es ihn gibt. Für diese Speicherung gilt der Vertrag zwischen dir und Apple. Ohne iCloud-Konto arbeitet die Bibliothek unverändert weiter, nur eben auf diesem Mac.

5. Was über iCloud abgeglichen wird

Damit deine Einstellungen auf mehreren Macs gleich sind, legt Pikta zwei Dinge in den Schlüssel-Wert-Speicher deiner iCloud: die Design-Profile (ein Name und zwölf Farbwerte) und deine Tags (ein Name und eine Farbe). Mehr nicht — also Text und Hexwerte wie #0F766E.

Bilder sind davon ausdrücklich ausgenommen. Das ist die einzige Stelle, an der Pikta überhaupt etwas vom Gerät wegschreibt, und sie darf nicht wachsen: Was ein Bild ist oder werden kann, bleibt hier.

6. Texterkennung und Namensvorschläge

Pikta kann lesen, was in einem Bild steht — für das Werkzeug Text lesen, für den Vorschlag, was zu schwärzen wäre, und für die Suche in der Bibliothek. Dazu kann es aus dem gelesenen Text einen Namen für die Aufnahme vorschlagen.

Das rechnet auf deinem Mac. Pikta benutzt dafür die Texterkennung von macOS und das Sprachmodell, das auf dem Gerät liegt. Das Framework könnte ein Modell auch bei Apple oder bei fremden Anbietern befragen — Pikta tut das nicht, auch nicht kostenlos. Wo kein Netz ist, ist keine Anfrage.

7. Die eine Berechtigung

Pikta fragt nach Bildschirmaufnahme. Ohne sie kann es keine Bildschirmfotos machen — das ist der Zweck der App. Die Erlaubnis erteilst du in den Systemeinstellungen unter Datenschutz & Sicherheit, und du kannst sie dort jederzeit zurücknehmen.

Sonst nichts. Insbesondere keine Bedienungshilfen — die globalen Tastenkürzel kommen ohne diese Berechtigung aus, und das ist Absicht: Sie erlaubt weit mehr, als ein Screenshot-Werkzeug braucht. Keine Kontakte, kein Kalender, kein Mikrofon, keine Kamera, kein Ort.

Zugriff auf Dateien hat Pikta nur dort, wo du ihn gibst: auf den Ordner, den du als Speicherort auswählst, und auf Dateien, die du selbst öffnest.

8. Der App Store

Wenn du Pikta über den Mac App Store lädst, verarbeitet Apple dabei Daten — dass du die App geladen hast, und was ein Kauf mit sich bringt. Das geschieht zwischen dir und Apple; ich sehe davon nur anonyme Zahlen in der Verkaufsübersicht. Näheres in der Datenschutzrichtlinie von Apple.

9. Wenn du mir schreibst

Schreibst du an [email protected], verarbeite ich deine Nachricht und deine Adresse, um sie zu beantworten (Art. 6 Abs. 1 lit. b bzw. f DSGVO). Ich hebe die Nachricht auf, solange die Sache läuft, und lösche sie danach. Schick mir bitte kein Bildschirmfoto mit etwas darauf, das niemand sehen soll — Pikta hat ein Werkzeug zum Schwärzen, und es ist genau dafür da.

10. Deine Rechte

Du hast das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch, dazu das Recht, dich bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren — zuständig ist die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen.

In der Sache läuft das bei Pikta meist ins Leere, und zwar zu deinen Gunsten: Ich habe keine Daten von dir, über die ich Auskunft geben könnte. Was Pikta aufhebt, liegt auf deinem Gerät und in deiner iCloud — dort löschst du es selbst, in den Einstellungen der App mit einem Klick auf Bibliothek löschen.

11. Änderungen

Bekommt Pikta eine Funktion, die daran etwas ändert, steht es hier, bevor die Funktion ausgeliefert wird. Das Datum unten sagt, wann diese Seite zuletzt stimmte.

Stand: 11.09.2026 · gilt für Pikta auf macOS. Für die Website gilt die Erklärung der Seite.