Bildschirmfotos für den Mac
Das Bild liegt schon in der Zwischenablage.
Pikta nimmt auf, was auf dem Bildschirm steht, legt es sofort in die Zwischenablage und öffnet einen Editor. Alles andere ist Zugabe. Die App wohnt in der Menüleiste, nicht im Dock — es gibt kein Hauptfenster, es gibt Kürzel.
In Vorbereitung macOS 26 · geplant für den Mac App Store
Die Reihenfolge
Zuerst die Zwischenablage. Immer.
Nach einer Aufnahme liegt das Bild in der Zwischenablage, bevor ein Editor, ein Hinweis oder eine Datei entsteht. Nichts darf davor liegen — auch keine Skalierung, die Zeit kostet. Wer nur einfügen will, ist an dieser Stelle fertig.
Aufnehmen
Fünf Wege, ein Handgriff
Die Kürzel gelten überall, auch wenn Pikta im Hintergrund liegt, und alle lassen sich umbelegen. Sie kommen ohne die Berechtigung Bedienungshilfen aus — Pikta fragt sie nicht ab.
- ⌃⇧1 Bereich. Ein Rechteck aufziehen. Der Bereich wird gemerkt.
- ⌃⇧2 Fenster. Anklicken — Pikta rahmt es ein, sobald der Zeiger darüber steht.
- ⌃⇧3 Bildschirm. Alles, ohne Auswahl.
- ⌃⇧4 Wiederholen. Denselben Bereich noch einmal, pixelgenau, ohne Overlay.
- ⌃⇧5 Serie. Den gemerkten Bereich alle paar Sekunden, eine feste Anzahl lang.
Zielen
Der Bildschirm hält still
Beim Kürzel friert der Bildschirm ein. Was du siehst, ist ein Standbild, und die Auswahl schneidet daraus — nichts bewegt sich mehr weg, während du zielst.
Lupe und Maße
Eine Lupe mit Pixelraster folgt dem Zeiger, die Maße stehen live an der Auswahl: Größe, Anfang, Ende. Für einen Bereich, der genau stimmen muss.
Der letzte Bereich steht da
An der Stelle der letzten Bereichsaufnahme wartet ein gestrichelter Rahmen. Hineinfahren macht ihn zum Ziel, W nimmt ihn von überall.
Acht Seitenverhältnisse
⇧ hält das Verhältnis, Tab wechselt es: 1:1, 16:9, 16:10, 4:3, 3:2, 3:4, 9:16, 21:9.
Nachjustieren
␣ verschiebt die Auswahl, ⌥ zieht von der Mitte, die Pfeiltasten schieben pixelweise.
Der Editor
Sechzehn Werkzeuge, jedes auf einer Taste
Der Buchstabe reicht, ohne Befehlstaste. Jede Form ist eine Ebene und bleibt ein Vektor — verschiebbar, umfärbbar, löschbar, bis du sie ausdrücklich ins Bild einbrennst.
- Auswahl
- Zuschneiden
- Ausschneiden
- Text lesen
- Schwärzen
- Unkenntlich
- Hervorheben
- Rechteck
- Ellipse
- Linie
- Pfeil
- Bogen
- Text
- Nummer
- Füllen
- Pipette
⌘C kopiert das Bild
Immer das ganze flache Bild, nie die ausgewählte Form. Ein Bildschirmfoto gibt man als Bild weiter, nicht als Pfeil.
Text aus dem Bild
Pikta liest, was im Bild steht — auf dem Gerät, ohne Netz. Daraus wird Text zum Kopieren, ein Vorschlag zum Schwärzen und eine Suche, die auch im Bild findet.
Wirklich unkenntlich
Schwache Unschärfe lässt sich zurückrechnen. Pikta schreibt unter den Regler, ob eine Verdeckung hält — und sagt Nein, solange sie es nicht tut.
Zuschneiden, das erweitert
Der Rahmen darf über das Bild hinausgehen. Dann wächst die Leinwand, statt zu schneiden — der neue Rand ist durchsichtig.
Aufnahme anfügen
⌘⇧A blendet den Editor aus, nimmt einen Bereich auf und setzt ihn unten an. So entstehen lange Belege aus mehreren Bildschirmen.
Bildgröße
In Pixeln, in Prozent und mit einer Auflösung für den Druck. Gerechnet wird immer von der Ausgangsgröße.
Pixelart
Wenige Punkte, wenige Farben
Das ganze Bild auf ein Raster: für Sprites, für die Playdate und für alles, was aussehen soll wie von früher. Drei Werte entscheiden, wie es wird — wie grob das Raster ist, wie viele Farben es gibt, und wann ein Grau schwarz wird.
Raster und Farben
Breite in Bildpunkten, mit Vorgaben für die Playdate (400 × 240 und 200 × 120). Schwarzweiß, Graustufen, Farben aus dem Bild — oder die eigene Palette.
Härte und Schwelle
Die Härte sagt, ob es Muster gibt: von Scherenschnitt bis zu vollem Dithering. Die Schwelle sagt, wo die Mitte liegt — ein dunkles Bild braucht sie tiefer.
Streuung oder Muster
Fehlerstreuung wird körnig; ein festes Raster bleibt gleichmäßig und ruhig. Wenn im Spiel etwas scrollt, ist das Raster die bessere Wahl.
Versionen und Sichern
Jede Umwandlung ist eine Version, benannt nach ihren Werten — drei Raster nebeneinanderlegen statt zurückklicken. Gesichert wird auf Wunsch in Rastergröße: eine Zelle ein Bildpunkt.
Die Bibliothek
Ein Ablagefach, wenn du eines willst
Sie ist ausgeschaltet, bis du sie einschaltest — ohne sie behält Pikta nichts. Eingeschaltet legt sie jede Aufnahme als PNG in deinem iCloud-Ordner ab, mit den Ebenen als Beiwagen daneben: Der Pfeil von gestern lässt sich morgen noch verschieben.
Sammlungen fassen Aufnahmen unter einem Namen zusammen, Tags ordnen quer dazu, und die Suche greift auf das, was im Bild steht — »Warenkorb« findet die Aufnahme von vorletzter Woche, auch wenn sie nur nach ihrem Datum heißt.
Privatsphäre
Was Pikta nicht tut
Ein Bildschirmfoto ist das Privateste, was ein Werkzeug in die Hand bekommt. Danach richtet sich alles Weitere.
Keine Netzwerkschicht
Kein Server, keine Statistik, keine Absturzerfassung. Es gibt in Pikta keine Stelle, die etwas verschickt.
Keine Fremdpakete
Alles kommt von Apple oder aus diesem Projekt.
Bilder verlassen den Mac nie
Aufnahmen gehen in deine iCloud, wenn du die Bibliothek einschaltest — und sonst nirgendwohin.
Analyse bleibt auf dem Gerät
Texterkennung, Datenerkennung und die Namensvorschläge rechnen auf diesem Mac. Das Sprachmodell könnte auch fremde Anbieter befragen — Pikta tut das nicht, auch nicht kostenlos.
Ausführlich und nachprüfbar: Datenschutz für Pikta.
Stand
Gebaut, in Erprobung
Pikta läuft auf macOS 26 und ist in Erprobung. Die Oberfläche spricht Deutsch und Englisch und folgt der Sprache des Macs; umstellen geht in den Einstellungen. Eine Anleitung liegt in der App.
Eine Frage, ein Fehler, ein Vorschlag: [email protected].