Filme machen wie im Netz - nur ohne das Netz.
Zwei Videos nebeneinander, dazu ein Foto, Konfetti drüber, ein Emoji vor Omas Gesicht und ein Kommentar dazu: Clippimo ist die Collage-App für Kinder von 7 bis 13. Der Film entsteht auf dem iPhone oder iPad - und bleibt dort, bis das Kind ihn selbst teilt.
Für iPhone und iPad · 7 bis 13 Jahre · geplant für den App Store
Kein Netzwerkcode. Die App kann nichts senden - nicht, weil sie es nicht will, sondern weil sie es nicht kann.
Kein Zugriff auf die Fotos. Der Systemwähler liefert nur das eine Video, das das Kind antippt.
Gesichter bleiben zu Hause. Gesucht wird auf dem Gerät; gespeichert werden Rechtecke, keine Bilder.
So geht ein Film
Bühne, Rahmen, Zauber.
Drei Wörter, die ein Kind nach dem ersten Film kennt. Die Bühne ist der Film, so wie er am Ende aussieht. Auf der Bühne liegen Rahmen, in jedem Rahmen eine Reihe Clips. Über allem der Zauber.
1 · Die Bühne aufteilen
Ein Rahmen, zwei nebeneinander, vier auf einmal - sieben Aufteilungen, jede als kleines Bild zum Antippen. Dazu eine freie Einblendung als Kreis oder Rechteck, die sich überall hinschieben lässt.
2 · Rahmen füllen
Ein Video oder Foto aus Fotos, viele Fotos als Stop-Motion, eine Textkarte - oder gleich selbst filmen. Bei „Reaktion" läuft der Film von vorn, und die Frontkamera nimmt das Kind im Kreis daneben auf.
3 · Zauber drauf
Ein Assistent fragt der Reihe nach: Was? Welcher? Worauf? Wann? Dann „Anlegen" - und oben läuft es gleich vor. Sticker, Effekte, Text, Gesicht verstecken, Filter, Morph: alles auf demselben Weg.
4 · Ausgeben und teilen
„Ausgeben" macht aus allem einen Film. Der landet in Fotos oder geht über das Teilen-Blatt des Systems an die Oma - per Nachricht, per Mail, wie die Familie es sonst auch macht.
Was drin ist
Was das Kind sieht, ist der Film, der rauskommt.
Vorschau und Ausgabe laufen durch denselben Bildmischer. Es gibt keine Überraschung nach dem Export - was auf der Bühne läuft, steht hinterher in Fotos.
Clips schneiden
Trimmen mit zwei Griffen, Füllen oder Einpassen, Reinzoomen auf einen Punkt, Zeitlupe bis dreifaches Tempo, Ein- und Ausblenden. Übergänge zwischen zwei Clips: Überblenden, Wischen, Zoom, Blitz - und mit Verformung: Welle, Wirbel, Zerfall, Morph.
30 Sticker, 8 Effekte
Sticker schieben, ziehen, drehen - und bewegen: Hüpfen, Drehen, Pulsieren, Wackeln und sechs weitere. Konfetti, Feuerwerk und Co. legen sich über die ganze Bühne oder nur über einen Rahmen.
Gesicht verstecken
Ein Emoji oder Pixel über jedes Gesicht im Film - und es läuft mit, wenn sich der Kopf bewegt. Das ist lustig, und niemand muss zu sehen sein, der nicht will.
Morph
Von Omas Gesicht in das vom Hund: Das Kind tippt links auf die Nase, rechts auf die Nase, bis zu fünf Punktpaare - und die Bilder wandern ineinander.
Textkarten
Text auf Farbe oder Verlauf, als eigener Clip. Stehend, rollend, Seite für Seite - oder auf einem Weg, den das Kind mit dem Finger auf die Karte malt.
Ton
Einen Kommentar einsprechen, während der Film läuft. Musik aus der eigenen Mediathek, sofern sie ohne Kopierschutz ist. Lautstärke je Rahmen - Oma leise, Hund laut.
Fünf Looks
Comic, Retro, Neon, Schwarzweiß, Traum - für den ganzen Film oder einen Rahmen. Jeder Look ist eine Ebene in der Zeitleiste und lässt sich dort wieder wegnehmen.
Stop-Motion
Bis zu 60 Fotos auf einmal, jedes ein Achtel Sekunde: Das Lego-Auto fährt, der Teddy winkt.
Die Zeitleiste
Ein Filmstreifen, keine Spurenliste.
Oben läuft der Film selbst als Filmstreifen mit Bildchen je Sekunde. Darunter liegen die Ebenen: Konfetti, Sticker, Kommentar, Look - als weiße Balken da, wo sie wirken. Wer einen antippt, bekommt eine Lupe mit großen Griffen; schieben, kürzen, löschen passiert direkt dort.
Griffe rasten auf halbe Sekunden und klopfen dabei kurz. Und wer sich vertut: „Rückgängig" nimmt bis zu 30 Schritte zurück, auch einen gelöschten Clip.
Für Eltern
Kein Konto, kein Feed, kein Chat.
Clippimo ist ein Werkzeug, keine Plattform. Es gibt nichts zu abonnieren, niemanden zu folgen und keinen Ort, an dem ein Film landet, ohne dass das Kind ihn selbst weitergibt.
Teilen heißt: das Teilen-Blatt
Ein fertiger Film ist eine Videodatei in Fotos. Von dort geht sie den Weg, den ihr sonst auch nehmt - iMessage, WhatsApp, Mail. Die App selbst hat keine Adresse, an die sie etwas schicken könnte.
Eigene Musik, keine Charts
Musik kommt aus der Mediathek auf dem Gerät, wenn sie ohne Kopierschutz ist. Kein Streaming, keine Lieder aus dem Netz - das ist eine Entscheidung, keine Lücke.
Eine Anleitung in der App
Unter Einstellungen steht jedes Werkzeug kindgerecht erklärt, und beim ersten Start zeigt ein Rundgang die vier Schritte. Wer will, holt ihn dort jederzeit wieder.
Ein Abspann mit Namen
Wer in den Einstellungen seinen Namen einträgt, bekommt am Ende jedes Films „Ein Film von …". Der Name bleibt auf dem Gerät; er steht nur im Film.
Bedienbar
Für Hände, die noch klein sind.
Jeder Knopf ist mindestens 44 Punkte groß, jede Auswahl gibt ein kurzes Klopfen, und jede Geste hat einen zweiten Weg: Wer einen Clip nicht auf einen Rahmen ziehen mag, holt ihn mit „Aus Clips". Was ein Kind aufnimmt, ohne zu wissen wohin, wartet in der Ablage - „noch nirgends" steht dann orange dran.
Im Querformat rückt die Bühne nach links und die Werkzeuge an den rechten Rand, unter den Daumen. Auf dem iPad genauso.
Privatsphäre
Was Clippimo nicht tut
Ein Film von Kindern zeigt Kinder. Danach richtet sich alles Weitere - und zwar im Bau der App, nicht in einem Text.
Kein Netzwerkcode
Die App enthält keine einzige Zeile, die etwas senden könnte. Keine Statistik, keine Absturzerfassung, kein Server.
Kein Konto
Nichts anzulegen, nichts zu vergessen, nichts, wofür man eine E-Mail-Adresse bräuchte.
Keine Fotobibliothek
Clippimo fragt nie nach dem Zugriff auf alle Fotos. Der Systemwähler zeigt die Bibliothek, und die App bekommt nur das, was das Kind antippt. Sichern in Fotos ist ein reines Hinzufügen.
Gesichter auf dem Gerät
Die Suche läuft mit Apples Vision, offline. Gespeichert wird, wo ein Gesicht war - als Rechteck, nicht als Bild.
Keine Werbung, kein Tracking
Keine Analyse, keine Kennungen, keine dritten Anbieter. Auch keine Links nach draußen und keine Social-Media-Knöpfe.
Löschen heißt löschen
Ein gelöschter Film ist mit seinen Dateien weg. Unter Einstellungen steht, wie viel Platz die Filme belegen - und ein Knopf, der alles entfernt.
Preis
Einmal kaufen, kein Abo.
Clippimo ist kostenlos, und jeder Film trägt dann ein kleines „Clippimo" in der Ecke. „Clippimo Voll" nimmt das Wasserzeichen weg - einmalig, für die ganze Familie, kein Abo. Der Preis steht noch nicht fest.
Stand
In Vorbereitung
Clippimo läuft auf iPhone und iPad und ist in Erprobung. Die Bildschirmfotos auf dieser Seite folgen, sobald die Oberfläche steht.
Eine Frage, ein Fehler, ein Vorschlag: [email protected].