Datenschutz für Countimus
Worauf jemand wartet, sagt viel über ihn: eine Operation, ein Umzug, ein Todestag. Deshalb ist der wichtigste Satz dieser Seite der kürzeste: Deine Ereignisse landen nie auf einem Server von mir.
1. Verantwortlich
Michael Tiedtke, Leggewiestr. 83, 45359 Essen, Deutschland.
E-Mail: [email protected].
Vollständige Angaben im Impressum.
2. Countimus hat keine Netzwerkschicht
Nicht „wir übertragen nichts“, sondern: Es gibt im Programm keine Stelle, die eine Adresse aufruft. Kein Server von Hammerlore Softworks, an den Countimus etwas senden könnte. Kein Konto, keine Anmeldung, keine Reichweitenmessung, keine Nutzungsstatistik, keine Absturzerfassung, keine Werbung, keine Fremdbibliotheken. Alles, was Countimus benutzt, kommt von Apple oder aus diesem Projekt.
Im App Store steht bei dieser App deshalb „Keine Daten erfasst“. Das ist keine Auslegungssache, sondern folgt aus dem, was nicht da ist.
3. Was auf deinem Gerät passiert
Du legst ein Ereignis an: einen Namen, ein Datum, vielleicht eine Beschreibung, ein Emoji oder ein Foto. Countimus rechnet daraus die Zahl und zeigt sie - in der App, auf dem Homescreen, auf dem Sperrbildschirm. Das alles geschieht auf deinem Gerät.
Dazu merkt sich die App ein paar Einstellungen: die Anzeigegröße, ob nach Zeit oder nach Sammlung gegliedert wird, ob das Archiv sichtbar ist. Sie beschreiben das Programm, nicht dich, und bleiben auf dem Gerät.
4. Der Abgleich läuft über deine iCloud
Damit deine Ereignisse auf iPhone und iPad gleich sind, legt Countimus sie in die private Datenbank deines iCloud-Kontos. Diese Datenbank gehört dir, nicht mir: Sie liegt in deinem Konto bei Apple, ich habe keinen Zugriff darauf und erfahre nicht, dass es sie gibt. Für diese Speicherung gilt der Vertrag zwischen dir und Apple.
Ohne iCloud-Konto arbeitet Countimus unverändert weiter, nur eben auf diesem einen Gerät. Es gibt keine geteilte Datenbank und keine Freigabe an andere - was du einträgst, sieht niemand außer dir.
5. Kontakte werden gelesen, nicht erfasst
Beim Anlegen eines Geburtstags kannst du ihn aus deinen Kontakten übernehmen. Dafür fragt Countimus nach Zugriff, und erst dann liest es - vier Felder, nicht mehr: Vorname, Nachname, Geburtstag und das Kontaktbild.
Gelesen wird nur, solange die Liste offen ist. Gespeichert wird allein der eine Kontakt, den du auswählst, und auch der nur als Name, Datum und Bild in deinem eigenen Ereignis. Es entsteht keine Kopie deines Adressbuchs, weder auf dem Gerät noch anderswo. Wer den Zugriff nicht geben will, tippt das Datum ein - die App fragt es ohnehin.
6. Fotos bleiben, wo du sie hinlegst
Als Symbol für ein Ereignis kannst du ein Foto wählen oder eines aufnehmen. Für die Mediathek nutzt Countimus den Auswähler des Systems: Er läuft außerhalb der App, und zurück kommt allein das Bild, das du angetippt hast - die App sieht deine Mediathek nicht. Für eine eigene Aufnahme fragt sie nach der Kamera.
Das gewählte Bild wird zugeschnitten, verkleinert und im Ereignis abgelegt. Damit geht es denselben Weg wie das Ereignis selbst: in deine private iCloud, sonst nirgendwohin.
7. Mitteilungen entstehen auf dem Gerät
Countimus kann sich bei runden Zahlen melden - noch 100 Tage, noch 10 Tage, am Tag selbst. Diese Mitteilungen plant die App lokal; es gibt keinen Push-Dienst und keinen Server, der sie auslöst. Du erlaubst sie beim ersten Mal und kannst sie je Ereignis oder im System wieder abschalten.
8. Der Kalender ohne Berechtigung
Ein Ereignis lässt sich als Termin eintragen. Dafür öffnet Countimus das Bearbeitungsblatt des Systems - dasselbe, das du aus der Kalender-App kennst. Es läuft außerhalb der App und braucht seit iOS 17 keine Berechtigung. Countimus sieht deinen Kalender nicht und erfährt auch nicht, ob du den Termin am Ende gesichert hast.
9. Kurzbefehle und Siri
Du kannst einen Countdown per Sprache oder aus einem Kurzbefehl anlegen. Was dabei an Countimus übergeben wird - ein Titel, ein Datum -, landet genau dort, wo ein von Hand angelegtes Ereignis landet. Wie Apple die Spracheingabe selbst verarbeitet, steht in den Einstellungen deines Geräts unter Siri; darauf hat Countimus keinen Einfluss.
10. Der App Store
Wenn du Countimus über den App Store lädst, verarbeitet Apple dabei Daten - dass du die App geladen hast, und was ein Kauf mit sich bringt. Das geschieht zwischen dir und Apple; ich sehe davon nur anonyme Zahlen in der Verkaufsübersicht. Näheres in der Datenschutzrichtlinie von Apple.
11. Wenn du mir schreibst
Schreibst du an [email protected], verarbeite ich deine Nachricht und deine Adresse, um sie zu beantworten (Art. 6 Abs. 1 lit. b bzw. f DSGVO). Ich hebe die Nachricht auf, solange die Sache läuft, und lösche sie danach.
12. Deine Rechte
Du hast das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch, dazu das Recht, dich bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren - zuständig ist die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen.
In der Sache läuft das bei Countimus meist ins Leere, und zwar zu deinen Gunsten: Ich habe keine Daten von dir, über die ich Auskunft geben könnte. Was die App aufhebt, liegt auf deinem Gerät und in deiner iCloud - dort löschst du es selbst, indem du das Ereignis löschst oder die App entfernst.
13. Änderungen
Bekommt Countimus eine Funktion, die daran etwas ändert, steht es hier, bevor die Funktion ausgeliefert wird. Das Datum unten sagt, wann diese Seite zuletzt stimmte.
Stand: 16.09.2026 · gilt für Countimus auf iPhone und iPad. Für die Website gilt die Erklärung der Seite.